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Günther: Artenschutz reicht nicht mehr aus

Wolfram Günther (Bündnis90/Die Grünen), Agrarminister von Sachsen, spricht im Landtag. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild
Wolfram Günther (Bündnis90/Die Grünen), Agrarminister von Sachsen, spricht im Landtag. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild

Der sächsische Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) hält größere Anstrengungen beim Schutz von Tier- und Pflanzenarten für dringend erforderlich. «Das Artensterben und der Verlust von Lebensräumen haben ein atemberaubendes Tempo erreicht - nicht nur irgendwo weit weg, sondern auch bei uns», erklärte er am Sonntag in Dresden. Der Schutz von Lebensräumen und Artenvielfalt sei neben dem Klimaschutz die «große Aufgabe der Zeit». Sachsen habe hier 2022 mehr Förderschwerpunkte gesetzt und mehr Geld bereitgestellt. «Schutz allein in isolierten Schutzgebieten reicht nicht aus. Der Schutzgedanke muss in alle Formen der Landnutzung integriert werden.»

Laut Ministerium hat Sachsen im vergangenen Jahr 1080 Förderanträge im Umfang von rund 17,5 Millionen Euro für den Naturschutz bewilligt.

Dazu zählen unter anderem die Sanierung und Pflanzung von Streuobstwiesen, die Revitalisierung von Waldmooren, die Anlage und Entwicklung von Kleingewässern und die Biotoppflege durch Mahd. Zudem sei die Förderung weiterentwickelt worden, etwa in Richtung der Pflege junger Bäume für Obstgehölze und die Neuanlage von Alleen. Mit dieser erweiterten Förderung haben man bereits 80 Alleebäume pflanzen und 230 junge Obstbäume pflegen können. Ferner unterstütze Sachsen jedes Jahr die Betreuung von mehr als 100 Kilometern Amphibienzaun.

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