Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hält Fatalismus in Zeiten des Klimawandels für ein völlig falsches Signal. «Es gibt beim Klimaschutz nie ein 'zu spät'. Je weniger wir aber tun, umso gravierender wird die Krise», sagte Generalsekretär Alexander Bonde der Deutschen Presse-Agentur. Der Klimawandel mit seinen Folgen wie Extremwetter und Dürre habe massive Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und selbst auf die Wirtschaft. «Die These, Klimaschutz sei zu teuer, ist deshalb einfach absurd. Kein Klimaschutz ist viel teurer.»
Bonde hält es für möglich, dass bei einzelnen Zielen wie der Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad bis zum Jahr 2100 der Point of no return zwar in nicht allzu langer Zukunft erreicht sei. Aber selbst jedes Zehntel bei der Reduzierung mache einen immensen Unterschied aus und entscheide über die Lebensperspektiven von Millionen Menschen. «Jeder Schritt, den wir jetzt umsteuern, ist wichtig und besser als Nichtstun. Dass wir aber so schnell wie möglich und so viel wie möglich machen müssen, ist ebenso klar.»