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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Dresden ist Kompetenzzentrum für E-Mobilität

Am heutigen Tag saßen unser Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) mit seinem Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) gemeinsam im neuen e-Golf von Volkswagen. Im Anschluss fragte Herr Deutschmann (Bild Zeitung) nach den Eindrücken und danach, ob Herr Tillich bereits andere Elektrofahrzeuge testen konnte. Es sei "berauschend" gewesen, sagte Tillich und fügte hinzu, dass er bereits Fahrzeuge der Marken Tesla und BMW (MINI, i3 und i8) fahren durfte.

(Schnappschuss: Tillich im e-Golf)

Auf die Frage, wie viele Elektrofahrzeuge die sächsische Staatsregierung bereits in ihrer Flotte hätte, konnte Herr Dulig nur einräumen, dass es Einigkeit darüber gäbe, die Flotten Stück für Stück  umzurüsten. Tillich ergänzte, dass die Fuhrparkplanung "zweckmäßig" erfolgen müsse. "Es mache keinen Sinn, wenn wir auf dem Weg von Dresden nach Hamburg zweimal nachladen müssen", sagte er. 


Tillich erwähnte Volkswagen positiv und sagte: "VW hätte Wort gehalten", als sie sich 1989 für den Automobilstandort Dresden entschieden haben. Mit der Elektrifizierung der Fahrzeuge ändere sich nicht nur der Antrieb, sondern das Verständnis der Mobilität insgesamt. Aus diesem Grund setzt Volkswagen in Dresden nicht nur auf den e-Golf, sondern etabliert gleich noch einen Inkubator für StartUps, die sich mit dem Thema Mobilität der Zukunft beschäftigen. Insgesamt habe es 50 vielversprechende Bewerbungen, auch aus den USA und Kanada, gegeben. 15 von ihnen werden am 18. Mai bei einem 10-Minuten-Pitch in Dresden ihre Idee vor eine ausgewählten Jury präsentieren. Maximal 10 Jungunternehmer werden in das 2017er Programm aufgenommen, erhalten jeweils 15.000 Euro Startgeld und ziehen noch im Juni in die Gläserne Manufaktur ein. Damit das Startkapital nicht sofort in Mieten investiert werden muss, stellt die Stadt Dresden für auswärtige Unternehmer Wohnungen bereit. Zwei Unternehmen stehen bereits fest. Zum einen ist es das Dresdner Carsharing Unternehmen CarlundCarla.de und zum anderen das Freiburger StartUp GeoSpin, einem Spezialisten in den Bereichen Navigation und Big Data.

Wenn so hoher Besuch in der Gläsernen Manufaktur ist, dann gibt es natürlich auch einen Rundgang. Hier wurde unter anderem die e-Golf Hochzeit (siehe Video) gezeigt, bei der die Karosserie und der Antrieb (Motor) zusammengeführt werden. Schön war zu sehen, dass hier auch noch Menschen Hand anlegen müssen. ;-)

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Inhalt / Bilder / Video: Thomas Wolf