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FSV Zwickau fürchtet gravierende finanzielle Folgen

13.03.2020 von

Foto: Ein Fußball geht ins Netz. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Vorstandssprecher Tobias Leege von Fußball-Drittligist FSV Zwickau fürchtet bei einem möglichen Saisonabbruch durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gravierende finanzielle Folgen für den Verein. «Es kämen wohl Rückforderungen von Sponsoren und Ticketinhabern auf uns zu und damit Belastungen im siebenstelligen Bereich», sagte Leege der Chemnitzer Morgenpost (Freitag-Ausgabe).

Der Funktionär plädiert stattdessen für eine Saisonpause und Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu einem späteren Zeitpunkt - dann wieder vor Zuschauern. «Das wäre erträglicher. Trotzdem hätten wir bis dahin laufende Ausgaben, zum Beispiel Personalkosten ohne gleichzeitige Einnahmen zu bestreiten. Entsprechend eruieren wir die Beantragung von Kurzarbeitergeld», erklärte Leege.

Auch Geisterspiele hätten negative Auswirkungen für den FSV. Durch Zuschauereinnahmen kalkulieren die Sachsen für die laufende Saison mit rund 1,4 Millionen Euro. «Tragen wir die verbliebenen Partien vor leeren Rängen aus, gehen uns alleine durch die drei Derbys rund ein Viertel der geplanten Einnahmen verloren. Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten müssten wir diese Lösung ablehnen», sagte Leege.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Ein Fußball geht ins Netz. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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