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Chemnitz kassiert bittere 93:95-Niederlage bei Crailsheim

Ein Ball fliegt auf den Korb zu, an dem ein Logo der Basketball-Bundesliga klebt. / Foto: Axel Heimken/dpa/Symbolbild
Ein Ball fliegt auf den Korb zu, an dem ein Logo der Basketball-Bundesliga klebt. / Foto: Axel Heimken/dpa/Symbolbild

Die Basketballer der Niners Chemnitz haben die große Chance verpasst, aus eigener Kraft den vierten Platz zu verteidigen. Die Sachsen kassierten am Samstag in Bundesliga bei den Hakro Merlins Crailsheim eine bittere 93:95 (45:49)-Niederlage und sind nun auf Schützenhilfe angewiesen. Nur wenn Absteiger Gießen in Ulm gewinnt, bleiben die Schützlinge von Trainer Rodrigo Pastore Vierter und hätten im Play off-Viertelfinale ein Heimspiel mehr als der Kontrahent.

Der Crailsheimer Bogdan Radosavljevic (22) bewies in der Schlussphase Nervenstärke und erzielte nach dem 90:90 die letzten fünf Punkte für Crailsheim. Neben dem Center hatten Terrell Harris (21), Maurice Stuckey (15) und Jaren Lewis (13) den größten Anteil am Erfolg für die Hausherren. Die überragenden Mindaugas Susinskas (36) und Nelson Weidemann (26) konnten die knappe Niederlage nicht verhindern.

Die Chemnitzer starteten furios und lagen nach 13 Minuten mit 36:29 vorn. Doch dann drehte Crailsheim mit einem 14:0-Lauf auf 43:36 (17.) die Partie. In dieser Phase vermissten die Sachsen zwei Leistungsträger. Isiaha Mike fehlte krankheitsbedingt. Darion Atkins wurde nach einem Kopfstoß gegen die Brust von Radosavljevic disqualifiziert. Ihm droht somit auch eine Sperre für ein oder zwei Playoff-Spiele. Die Gastgeber bauten ihre Führung auf 65:50 (28.) aus, doch die Sachsen kamen noch einmal zurück und hatten beim 87:85 anderthalb Minuten vor dem Ende wieder eine realistische Siegchance. Doch in der Endphase fehlte den Gästen das nötige Spielglück, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

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