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Aue trennt sich von Sportdirektor - Sorge nächster Neuzugang

Ein Fußballspieler spielt den Ball. / Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Ein Fußballspieler spielt den Ball. / Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Der künftige Fußball-Drittligist FC Erzgebirge Aue geht das Unternehmen Wiederaufstieg ohne Sportchef Pavel Dotchev an. Präsident Helge Leonhardt gab am Mittwoch bekannt, dass man sich von dem 56-Jährigen trennt. «Wir müssen diesen Neuanfang brutal durchziehen und eine Chance darin sehen. Wir sind gerade in Verhandlungen und werden uns trennen», sagte Leonhardt. Die Aufgaben des Sportdirektors sollen auf mehrere Schultern verteilt werden. Der neue Trainer Timo Rost, Nachwuchschef Carsten Müller und das Präsidium wurden von Leonhardt genannt.

Zugleich gab Aue die Verpflichtung von Alexander Sorge bekannt. Der 29-Jährige spielte zuletzt bei Türkgücü München und ist nach dem jungen Verteidiger Felix Göttlicher der zweite Neuzugang. «Er kennt die Liga, war zuletzt Kapitän bei Türkgücü und hat den Laden bis zum Schluss am Laufen gehalten», sagte Rost. Der neue Coach wurde am Mittwoch offiziell vorgestellt.

Rost wollte den Wiederaufstieg nicht konkret als Saisonziel ausgeben. «Unsere Hauptaufgabe muss darin bestehen, die 3. Liga anzunehmen. Wir sollten nicht die Arroganz an den Tag legen und sagen, wir dominieren diese Liga jetzt», sagte der 43-Jährige. «Ich bin aber auch kein Trainer, der irgendwo im Mittelfeld mitspielen will. Wir wollen eine Mannschaft aufbauen, die oben mitspielen kann. Es ist wichtig, von Anfang an oben dabei zu sein.»

Rost plane mit einem kleinen Kader, «der aber der Liga entsprechend qualitativ hochwertig ist». Es sollten zudem Spieler verpflichtet werden, die Lust auf den Osten haben. Rost bringt sein Trainerteam aus Bayreuth mit, zudem neben Athletik- und Co-Trainer auch Torwarttrainer Tomislav Piplica gehört. Fitness hat für den Coach hohe Priorität: «Wir wollen eine Mannschaft, die nicht nach 70 Minuten kaputt ist, sondern 90 Minuten den Fußball spielen kann, den wir wollen.»

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