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Rio-Goldmedaille: Happyend für Paralympicssiegerin Reppe

Paralympicssiegerin Christiane Reppe hat die Goldmedaille von Rio wieder. Wenn auch nicht ihr Original. Aber immerhin eine echte. Bei der Sportler-Gala des Jahres in Dresden bekam die 29-Jährige neben einem Sonderpreis für herausragende Leistungen überraschend auch eine neue Paralympics-Plakette. «Ich kann es kaum fassen», sagte Reppe mit Tränen in den Augen.

Anfang Oktober war Reppe noch im Schockzustand. Denn vermutlich beim Berlin-Marathon Ende September war der Dresdnerin während einer Pressekonferenz die Medaille aus ihrer Tasche entwendet wurde. Reppe stellte Anzeige bei der Polizei. Zudem sucht sie über die sozialen Medien nach Zeugen und Hinweisen, setzte sogar einen Finderlohn von 500 Euro aus. Ohne Erfolg.

Reppe versuchte, selber Kontakte nach Rio für einen Ersatz zu legen, hatte aber das Thema schon abgehakt. Doch mit Hilfe des Deutschen Behindertensportverbandes und der Stadt Dresden kam es zum Happyend. Für die Paralympics werden einige Reservemedaillen produziert, eine davon bekam nun Reppe. Zwar ohne Gravur. «Vielleicht lasse ich das noch machen. Die Medaille wird jetzt im Safe eingeschlossen und kommt nicht mehr raus», sagte Reppe und lachte gelöst. Reppe hatte mit dem Handbike im Straßenrennen ihr erstes paralympisches Gold geholt.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Jens Büttner

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