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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Sicheres Surfen im Internet: So schützen Sie sich vor Betrügern im Netz

Das Internet ist heutzutage nicht mehr wegzudenken - fast jeder Deutsche surft täglich im Netz, egal ob beruflich oder privat. Gedanken über ihre Sicherheit im Internet machen sich dabei jedoch nur die Wenigsten. Dabei ist nicht jede Webseite tatsächlich wirklich sicher und nicht jeder Onlineshop seriös. Wer Pech hat, fängt sich dabei nicht nur einen fiesen Computer-Virus ein, der das Gerät lahmlegt, sondern gibt sensible Daten wie etwa seine Bankverbindung oder Passwörter dabei auch noch an Betrüger weiter. Damit das nicht passiert, gilt es, einige einfache Ratschläge zu beachten. 


Nicht alle Anbieter im Netz sind auch wirklich seriös

Beim Surfen im Netz ist es häufig notwendig, seine E-Mail-Adresse anzugeben. Ob es um das Teilnehmen an Gewinnspielen geht, dem Bestellen von Produkten in einem Online-Shop oder dem Anmelden bei einem Streamingdienst - sinnvoll ist es, mehrere E-Mail-Adressen zu haben. Wer keine Lust darauf hat, ständig Spam-Mails oder Newsletter an die E-Mail-Adresse zu erhalten, von der er auch Bewerbungen verschickt oder mit Freunden kommuniziert, der sollte sich mehrere E-Mail-Adressen einrichten, die alle einem bestimmten Zweck folgen. Selbstverständlich sollten die jeweiligen E-Mail-Adressen nur zu dem entsprechenden Zweck weitergegeben werden. Doch auch wenn eine eigene E-Mail-Adresse nur für Online-Games, Onlineshops oder Gewinnspiele errichtet wurde, gilt es, vorsichtig zu sein. Immerhin ist nicht jede dieser Webseiten wirklich seriös. Vor allen Dingen hinter Gewinnspielen verstecken sich nicht selten unseriöse Anbieter, die es lediglich auf die persönlichen Daten der Teilnehmer abgesehen haben. Wer sich in dieser Hinsicht unsicher ist, sollte lieber nach dem Anbieter googeln und sich die Rezensionen anderer Teilnehmer durchlesen - und im Zweifel lieber ganz auf das Gewinnspiel verzichten.


Anonym im Internet zu surfen, zahlt sich aus

Anonym im Netz zu surfen, hat zahlreiche Vorteile. Wer anonym surft, gibt Werbeanbietern keine Möglichkeit, entsprechende personalisierte Anzeigen auf Webseiten zu schalten und gibt so außerdem auch nicht seine IP-Adresse preis, mithilfe derer Betrüger außerdem auch an andere sensible Daten gelangen können. Anonym zu surfen ist auch dann sinnvoll, wenn sich mehrere Personen ein Endgerät miteinander teilen. Vor allem an öffentlichen Computern sollte daher nach Möglichkeit immer anonym gesurft werden. Anderenfalls kann es sein, dass derjenige, der den Computer anschließend benutzt, nachverfolgen kann, welche Seiten aufgerufen wurden - und im schlimmsten Fall auch an Passwörter und Ähnliches gelangt. Passwörter sollten dabei immer möglichst kompliziert sein und immer einzeln vergeben werden. Das bedeutet, dass es für jede Webseite und jeden Onlineshop ein eigenes Passwort zu finden gilt. Dieses sollte immer aus verschiedenen Sonderzeichen und Buchstaben bestehen und im besten Falle kein reales Wort darstellen. Passwörter sollten dabei alle paar Monate geändert werden. Außerdem sollten diese niemals gespeichert werden. Auch wenn es aufwendig sein mag, dass Passwort jedes Mal aufs Neue eingeben zu müssen, ist das die deutlich sichere Variante.


Wer nicht will, dass die gewählte Suchmaschine Daten über ihn speichert, sollte sich dabei eine spezielle Suchmaschine auswählen. Alternativen zu großen Suchmaschinen wie Google liefern meist keine so schnellen oder präzisen Ergebnisse und meist auch nicht so viele Treffer, sind jedoch deutlich sicherer, was Datenschutz und Privatsphäre betrifft.