Das Internet ist heutzutage nicht mehr wegzudenken - fast jeder Deutsche surft täglich im Netz, egal ob beruflich oder privat. Gedanken über ihre Sicherheit im Internet machen sich dabei jedoch nur die Wenigsten. Dabei ist nicht jede Webseite tatsächlich wirklich sicher und nicht jeder Onlineshop seriös. Wer Pech hat, fängt sich dabei nicht nur einen fiesen Computer-Virus ein, der das Gerät lahmlegt, sondern gibt sensible Daten wie etwa seine Bankverbindung oder Passwörter dabei auch noch an Betrüger weiter. Damit das nicht passiert, gilt es, einige einfache Ratschläge zu beachten.
Anonym im Internet zu surfen, zahlt sich aus
Anonym im Netz zu surfen, hat zahlreiche Vorteile. Wer anonym surft, gibt Werbeanbietern keine Möglichkeit, entsprechende personalisierte Anzeigen auf Webseiten zu schalten und gibt so außerdem auch nicht seine IP-Adresse preis, mithilfe derer Betrüger außerdem auch an andere sensible Daten gelangen können. Anonym zu surfen ist auch dann sinnvoll, wenn sich mehrere Personen ein Endgerät miteinander teilen. Vor allem an öffentlichen Computern sollte daher nach Möglichkeit immer anonym gesurft werden. Anderenfalls kann es sein, dass derjenige, der den Computer anschließend benutzt, nachverfolgen kann, welche Seiten aufgerufen wurden - und im schlimmsten Fall auch an Passwörter und Ähnliches gelangt. Passwörter sollten dabei immer möglichst kompliziert sein und immer einzeln vergeben werden. Das bedeutet, dass es für jede Webseite und jeden Onlineshop ein eigenes Passwort zu finden gilt. Dieses sollte immer aus verschiedenen Sonderzeichen und Buchstaben bestehen und im besten Falle kein reales Wort darstellen. Passwörter sollten dabei alle paar Monate geändert werden. Außerdem sollten diese niemals gespeichert werden. Auch wenn es aufwendig sein mag, dass Passwort jedes Mal aufs Neue eingeben zu müssen, ist das die deutlich sichere Variante.
Wer nicht will, dass die gewählte Suchmaschine Daten über ihn speichert, sollte sich dabei eine spezielle Suchmaschine auswählen. Alternativen zu großen Suchmaschinen wie Google liefern meist keine so schnellen oder präzisen Ergebnisse und meist auch nicht so viele Treffer, sind jedoch deutlich sicherer, was Datenschutz und Privatsphäre betrifft.