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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Daferner & Königsdörffer sagen Adios: Was sind die Pläne von Dynamo Dresden jetzt?

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Gewaltig geht es zu, wenn die Dresdner auf dem Platz auflaufen. Die Energie der Fankurve ist manchmal etwas zu viel des Guten, was dem Club schon mal den ein oder anderen Ärger einbringt. Diese Energie sollte viel lieber in einen positiven Schub auf dem Platz umgewandelt werden, gerade jetzt, wo zwei Top-Spieler den Club verlassen haben. Während es Königsdörffer zum Hamburger SV in die zweite Bundesliga zieht. Landet Daferner beim ebenfalls Zweitligisten 1. FC Nürnberg.

Dresden schaut dem Treiben jedoch nicht Tatenlos zu und holt sich einige Verstärkung, die vielleicht sogar für den Aufstieg in die 2. Bundesliga sorgen kann. Denn obwohl Dynamo ak-tuell den Top-Clubs hinterherhinkt, hat der Club doch einige Talente hervorgebracht, die sich national und international einen Namen machen konnten.

Das Talent aus Dynamo Dresden

Dresden war im geteilten Deutschland einer der Top-Vereine mit mehrfachen Titeln. Es ist also nicht verwunderlich, dass nach der Vereinigung die besten Spieler die Voraussetzungen erfüllten, um bei den westdeutschen Bundesligisten Fuß zu fassen. Einer der ersten Namen, der einem ins Gedächtnis kommt, ist Matthias Sammer. Der gebürtige Dresdner spielte seit seiner Jugend beim Dynamo, wurde sogar vom Vater Klaus Sammer trainiert.

Mit der Wende in 1990 wechselte er zum VfB Stuttgart und der Rest ist Geschichte. 1995 und 1996 galt er als Fußballer des Jahres in Deutschland und 1996 erhielt er die Auszeichnung als Europas bester Fußballer. Das Besondere daran: nur drei Abwehrspieler halten diese Auszeichnung in Ehren. Dass seine Top-Leistungen bei der WM 1994 oder EM ´92 und ´96 einen großen Einfluss hatten, bestätigen sowohl Fußballexperten, als auch Buchmacher, die gerne die Quoten für EM oder WM Wetten nachbesserten, wenn Sammer und die restliche deutsche Mannschaft bei Großevents in Topform aufliefen. Insgesamt nahm er an 79 Länderspielen teil. Heute übt er seinen Einfluss auf den Fußball von der Trainerbank aus und treibt die Quoten wieder an, diesmal mit spannenden Partien Welche Tipps würde er den Dresdnern geben?

Neuer Kader mit Blick zum Tor

Kurz vor Saisonstart schließt sich das Transferfenster. Mehrere Millionen Euro gehen bei den verschiedenen Clubs über den Tisch, um die besten Spieler zu ergattern, die zum be-stehenden Kader passen.

Doch nicht immer kommt es zum Kauf. Einige Spieler werden von Clubs auch ausgeliehen, wie dies beispielsweise in dieser Saison mit Kyu-Hyun Park der Fall ist. Werder Bremen und Dynamo Dresden haben sich darauf geeinigt, dass Park für ein Jahr an die Dresdner ausge-liehen wird, um die Verteidigung zu unterstützen. Der junge Linksverteidiger ist beim Cheftrai-ner Markus Anfang bekannt, arbeiteten doch beide bereits in Bremen zusammen.

Eine weitere Leihgabe ist Mittelfeldspieler Ahmet Arslan, der von Holstein Kiel an Dresden ausgeliehen wird. Dynamo verspricht sich von ihm mehr Aktion zwischen den Strafräumen und Impulse im Spielaufbau, den die junge Dresdner Mannschaft manchmal missen lässt.

Einen passenden Ersatz für Daferner scheint es auch zu geben. Der 20-jährige Dennis Bor-kowski wird vom RB Leipzig an Dynamo Dresden verliehen. Ein Jahr soll er nun in Dresden das gegnerische Tor unsicher machen. Zuvor spielte er beim 1.FC Nürnberg, kam beim Zweitligisten aber nicht so oft zum Einsatz, wie er das gern hätte. Mit dem Wechsel zum Dritt-ligisten Dynamo als Ersatz für Daferner sehen die Chancen sehr gut aus, dass Borkowski zeigen kann, was er drauf hat.


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Weitere Zugänge sind Claudio Kammerknecht und Jan Shcherbakovski, alles junge Spieler, die heiß darauf sind, ihr Talent unter Beweis zu stellen. Dieses Jahr sind die Fans wieder mit dabei. Es wird also laut zugehen im Rudolf-Harbig-Stadion mit seinen 32.000 Sitzplätzen. Hof-fen wir für die Dresdner, dass es diese Saison mit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga klappt. Der Weg nach ganz oben ist noch lang. Doch es ist an der Zeit, dass sich ein weiterer Ost-Club in der ersten Bundesliga behaupten kann und dem RB Leipzig Gesellschaft leistet.

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