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Mehr Beratungen und Beschwerden bei Datenschutzbeauftragtem

Sachsens Datenschutzbeauftragter Andreas Schurig spricht. Foto: Matthias Hiekel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Sachsens Datenschutzbeauftragter Andreas Schurig spricht. Foto: Matthias Hiekel/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Im Zuge der schnellen Digitalisierung infolge der Corona-Pandemie und Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat der Beratungsbedarf in diesem Bereich 2020 deutlich zugenommen. Die Zahl stieg um fast 70 Prozent auf 1019 gegenüber dem Vorjahr mit 608, wie der Sächsische Datenschutzbeauftragte Andreas Schurig bei der Übergabe seines Tätigkeitsberichts an den Landtag am Donnerstag in Dresden sagte.

Der immer häufigere Austausch personenbezogener Daten gehe oftmals mit datenschutzrechtlichen Fragen einher. Vor allem öffentliche Stellen wandten sich mit ihren Anliegen an ihn - die Zahl der Beratungen hat sich mit 834 gegenüber 2019 mehr als verdoppelt - aber auch zahlreiche Unternehmen und Bürger.

Das 180-seitige Dokument weist auch einen deutlichen Anstieg bei gemeldeten Datenschutzverletzungen aus. Zudem gingen hunderte Beschwerden zu datenschutzrelevanten Sachverhalten sowie Anfragen ein, etwa zur Kontaktnachverfolgung durch Gesundheitsämter, Datenschutz im Homeoffice oder der Weitergabe von Listen positiv Getesteter und in Quarantäne befindlicher Personen an die Polizei.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH