Die mutmaßlichen Rechtsterroristen der Gruppierung «Revolution Chemnitz» hätten nach Ansicht von Linke- Politikerin Kerstin Köditz viel früher ins Visier der sächsischen Ermittler geraten müssen. Denn die Gruppe und ihre führenden Köpfe seien den Behörden schon länger bekannt, sagte Köditz am Dienstag in Dresden. Namentlich bezog sie sich auf Tom W., den Kopf der 2007 verbotenen Neonazi-Kameradschaft «Sturm 34» aus Mittweida bei Chemnitz. Seit 2013 sei «Revolution Chemnitz» mit einem eigenen Facebook-Profil in Erscheinung getreten. «Gut, dass sich jetzt Bundesbehörden kümmern», betonte die Landtagsabgeordnete.
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