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Kretschmer: «Rechtsextremen nicht das Feld überlassen»

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Nach dem aus Sorge vor rechten Pöbeleien abgesagten SPD-Wahlkampftermin hat sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer kämpferisch gezeigt. «Wir werden den Rechtsextremen nicht das Feld überlassen. Im Gegenteil!», sagte der CDU-Politiker am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «Wir werden unseren Wahlkampf fortsetzen und für ein lebenswertes und zukunftsfähiges Deutschland arbeiten.» Es sei wichtig, dass die «anständige Mehrheit» sich klar dazu äußere und sich auch mit ihrer Wahlentscheidung klar und deutlich gegen Hetze und Spaltung stelle, betonte der Landesvorsitzender der Union.

«Es motiviert uns noch mehr, für Anstand und Respekt zu werben», so der Regierungschef. Am Freitag und Samstag ist Kretschmer in Leipzig und Oberwiesenthal für Wahlkampftermine seiner Partei unterwegs.

Die sächsische SPD hatte einen für Mittwoch geplanten Wahlkampftermin in Limbach-Oberfrohna unter anderem mit Sozialministerin Petra Köpping wegen möglicher Störversuche von Rechtsextremen kurzfristig abgesagt. Es gab laut SPD-Generalsekretär Aufrufe der rechten Gruppierung «Freie Sachsen», die Veranstaltung zu stören. Anhänger hatten unlängst schon Kretschmer bei einer Veranstaltung in Freiberg bedrängt. Der Polizei war die Veranstaltung durch Auswertung der sozialen Medien bekannt. Sie könne die Sicherheit einer solchen Veranstaltung garantieren, hieß es.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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