DieSachsen.de
User

Große Zustimmung für Vorschlag zum Abbau der EU-Bürokratie

07.03.2017 von

Das von Sachsen überarbeitete Konzept der EU-Förderung des ländlichen Raums ab 2021 findet breite Zustimmung. Für den Vorschlag zur Vereinfachung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gebe es Interesse bei EU-Kommission, -Parlament und Mitgliedsländern sowie Unterstützung innerhalb Deutschlands, sagte Agrarminister Thomas Schmidt (CDU) am Dienstag in Dresden. Bei «ELER-Reset» geht es um zielorientierte Förderung, Vertrauen und geringeren Verwaltungsaufwand. Das System werde nicht komplett in Frage gestellt, sondern entfrachtet.

Laut Schmidt gelte es, durch drastische Vereinfachung der Regularien die Akzeptanz für die EU wiederherzustellen. Er verwies unter anderem auf europakritische oder sogar -feindliche Bestrebungen wie den Brexit. «Wir brauchen eine Förderpolitik, die nicht zu Frust führt, sondern wieder Lust auf Europa macht».

Statt der Kontrolle ein- und derselben Sache durch etwa ein Dutzend Institutionen ist etwa ein «Single-Audit» vorgesehen. Dabei soll eine von der EU zertifizierte Institution im jeweiligen Mitgliedsland mit klaren Zuständigkeiten prüfen. Damit werde den Regionen wieder mehr Verantwortung übertragen für die Ausgestaltung der Programme und deren Umsetzung, erklärte er.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Arno Burgi

Mehr zum Thema: EU Agrar Sachsen

Laden...
Laden...
Laden...