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Flüchtlingsrat: Kritk an Ungleichbehandlung von Geflüchteten

Ein Mann geht mit Bettzeug in einen Container mit Wohnbereichen in einer Aufnahmeeinrichtung. / Foto: Harald Tittel/dpa/Symbolbild
Ein Mann geht mit Bettzeug in einen Container mit Wohnbereichen in einer Aufnahmeeinrichtung. / Foto: Harald Tittel/dpa/Symbolbild

Der Sächsische Flüchtlingsrat kritisiert den Umgang der Regierung mit Geflüchteten aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. «Nur weil hierzulande zum Beispiel weniger Bewusstsein für die Katastrophe in Syrien besteht, ist dies längst kein Grund Menschen in eine Diktatur abzuschieben oder ihnen Schutz zu verwehren», erklärte Dave Schmidtke vom Sächsischen Flüchtlingsrat laut einer Mitteilung am Donnerstag in Dresden. Schmidtke forderte deshalb mehr Solidarität mit den Geflüchteten, ähnlich wie jene gegenüber geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern.

Insgesamt seien nach Angaben des Rates im August 1200 und im September 2400 Menschen, größtenteils aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, nach Sachsen gekommen. Diese Zahlen seien mit denen während der Flüchtlingskrise 2015 nicht vergleichbar: «Hier bahnt sich eine Geisterdebatte an, da Deutschland in den vergangenen Monaten schaffte über eine Million Ukrainerinnen und Ukrainer aufzunehmen», erklärte der Rat.

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