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Dresden: Großer Zapfenstreich für Panzergrenadierbrigade 37

Soldaten laufen beim Großen Zapfenstreich der Bundeswehr anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Panzergrenadierbrigade 37 mit Fackeln über den Theaterplatz. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Soldaten laufen beim Großen Zapfenstreich der Bundeswehr anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Panzergrenadierbrigade 37 mit Fackeln über den Theaterplatz. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Großer Zapfenstreich vor der Semperoper Dresden: Zu ihrem 30-jährigen Bestehen ist die Panzergrenadierbrigade 37 «Freistaat Sachsen» am Mittwochabend auf dem Theaterplatz in Dresden mit dem höchsten militärischen Zeremoniell geehrt worden. Neben Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) waren auch die Ministerpräsidenten von Sachsen und Thüringen, Michael Kretschmer (CDU) und Bodo Ramelow (Linke), gekommen. Einige hundert Zuschauer verfolgten den Zapfenstreich auf dem abgesperrten Platz. Das Musikkorps Erfurt sorgte für den musikalischen Rahmen und marschierte unter den Klängen von Beethovens «Yorkschen Marsch» auf.

Neben Brigadekommandeur Alexander Krone hielt auch Ministerpräsident Kretschmer eine kurze Ansprache und würdigte die Leistungen der Soldatinnen und Soldaten. Sie hätten in den vergangenen 30 Jahren auf vielfältige Weise ihren Dienst für das Vaterland getan und an vielen Stellen in der Welt als Botschafter des Landes gewirkt. Sachsens Bürger hätten erlebt, wie diese Frauen und Männer auch in der Heimat Verantwortung übernahmen - bei der Jahrtausendflut genauso wie in der Flüchtlingskrise und bei der Corona-Pandemie. «Ohne die Soldatinnen und Soldaten hätten wir die letzten Monate nicht so überstanden.» Bis zu 1000 von ihnen hätten in der Pandemie geholfen.

Die Panzergrenadierbrigade 37 wurde im April 1991 in Dresden als Heimatschutzbrigade 37 aufgestellt. Heute hat die Brigade in Frankenberg bei Chemnitz ihren Stab. Sie hat mehr als 5000 Soldatinnen und Soldaten, die vor allem in den Freistaaten Sachsen und Thüringen stationiert sind. In den vergangenen Jahren waren Angehörige der Brigade unter anderem in Litauen, Mali und Afghanistan im Einsatz. 2022 bis 2024 soll sie einen Anteil der NATO Response Force (NRF) stellen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH