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CDU lädt zur Denkfabrik: Tillich warnt vor Abschottung

06.03.2017 von

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat für eine offene Gesellschaft und ein Eintreten gegen Extremisten geworben. «Wir dürfen uns nicht abschotten gegenüber anderen, weder im Kopf noch in der Realität», sagte er am Montagabend bei der «Denkfabrik Sachsen», einer Veranstaltungsreihe der sächsischen Union. Tillich betonte: «Wir dürfen nicht sprachlos bleiben gegenüber Radikalen, gegenüber Rechts- und Linksextremen, die sich als Alternative oder als die Vertreter der absoluten Wahrheit versuchen zu generieren.»

Tillich bekannte sich zum europäischen Gedanken. Das Europa der Zukunft dürfe kein Europa der Egoismen sein, sagte er. Man dürfe auch nicht in klassische Neiddebatten zurückfallen und die Frage stellen, ob auch dem Letzten Gerechtigkeit widerfahren sei. Es sei nicht nur Wunsch der Wirtschaft, nicht alles bis ins Kleinste zu regeln.

Als Hauptredner trat in der Denkfabrik der frühere polnische Botschafter in Deutschland und in den USA, Janusz Reiter, auf. Am Abend sollte es Fachforen zu Themen wie Handwerk und Digitalisierung, Chancen für den ländlichen Raum sowie Gesundheit und Pflege geben.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Arno Burgi

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