Die Dresdner Elbflotte hat einmal mehr bewiesen, dass sie sich nicht so leicht stoppen lässt. Trotz der eingestürzten Carolabrücke setzte die Sächsische Dampfschifffahrt ihre geplante Flottenparade am 1. Mai erfolgreich um. Tausende Gäste strömten an die Elbufer und die Brücken der Stadt, um das maritime Schauspiel zu erleben.
Geschäftsführer Stefan Bloch zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns über den Zuspruch unserer Kunden und die Begeisterung der Zuschauer für unsere Flotte. Wir haben heute gezeigt: Unser Angebot steht, unsere Schiffe fahren.“ Trotz strenger Vorschriften, die besagen, dass Passagen unter der Brücke während Passagierfahrten nicht möglich sind, haben alle neun Raddampfer und die zwei Salonschiffe der Weißen Flotte erfolgreich teilgenommen.
Zwar sind Durchfahrten unter der Brücke weiter nur ohne Passagiere an Bord und nur mit Einzelgenehmigung erlaubt, dennoch haben sich alle neun Raddampfer und die zwei modernisierten Salonschiffe der Flotte vollbesetzt in die Parade eingereiht. Das wurde möglich, indem die Schiffe die knapp 3.000 Fahrgäste in zwei Staffeln an Bord genommen haben.