Der Freistaat Sachsen hat 2025 umfangreiche Förderentscheidungen für kommunale und regionale Verkehrsinfrastruktur getroffen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) fungierte als Bewilligungsbehörde und stellte Fördermittel in Höhe von rund 213 Millionen Euro bereit, um Rad-, Fuß- und ÖPNV-Verkehr nachhaltig zu stärken. Das teilte die Behörde mit.
Die Mittel verteilten sich in erster Linie auf zwei Schwerpunktbereiche: Für Maßnahmen zum Rad- und Fußverkehr, kommunalen Straßenbau und Brückenbau wurde ein Gesamtzuwendungsvolumen von 27,3 Millionen Euro bewilligt. Für die Modernisierung und den Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur standen 185,8 Millionen Euro zur Verfügung.
Gefördert wurden Neubau und Ausbau von Radwegen, die Erneuerung bestehender Geh- und Radwege sowie Sanierungen im Zuge kommunaler und staatlicher Straßen. Ersatzneubauten und Sanierungen von Radweg- und Gehwegbrücken zählen ebenso zu den geförderten Maßnahmen wie kommunale Anteile an Straßen- und Kreuzungsausbauprojekten sowie Vorhaben nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG).