Die Stadt Meißen beteiligt sich 2026 am landesweiten Themenjahr „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ und rückt jüdisches Leben, jüdische Kultur und Geschichte mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm in den Mittelpunkt. Über das Jahr hinweg laden Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Zeitzeugenformate, Theater- und Gedenkveranstaltungen dazu ein, jüdisches Leben in all seinen Facetten zu erkunden. Das teilte die Stadtverwaltung am Montag mit.
„Meißen blickt auf eine besonders lange und vielschichtige jüdische Geschichte zurück. Mit unserer Beteiligung am Jahr der jüdischen Kultur machen wir deutlich: Jüdisches Leben gehört zu unserer Stadt – gestern, heute und morgen“, so Oberbürgermeister Markus Renner. „Wir laden 2026 dazu ein, sich zu daran erinnern, zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich danke allen Partnern, die uns auf diesem Weg begleiten und unterstützen“
Meißner Einrichtungen, Kirchgemeinden, Vereine und Kulturschaffende beteiligen sich mit eigenen Formaten. Sie eröffnen unterschiedliche Zugänge und sprechen so ein breites Publikum an. Gemeinsam gaben sie heute im Stadtmuseum eine Vorschau auf das Geplante.