René Seifert und Torsten Seiler stehen auf der Freifläche in der Heide, hinter der das neue Infineon-Werk Smart Power Fab emporragt. Der Polier des Bauunternehmens BISTRA Bau erläutert dem Investitionschef der Stadtentwässerung Dresden, wie weit die ersten Arbeiten auf dem Gelände des künftigen Regen-Versickerungsbecken an der Königsbrücker Straße gekommen sind. Am 10. November waren die Bauleute angerückt. Zuvor waren die Bäume auf dem rund 9.000 Quadratmeter großen Gelände gefällt worden. Derzeit sind Seiferts fünf Baumaschinisten mit ihren Baggern dabei, die Wurzeln zu roden, damit der Untergrund für den Beckenbau ausgehoben werden kann.
Währenddessen ist Truppführer Peter Werner von der Klotzscher Dr. Turra Kampfmittelbeseitigung mit seiner Geomagnetiksonde dabei, nach der Wurzelrodung den Untergrund nach metallischen Gegenständen zu untersuchen. Schließlich handelt es sich hier um ein altes Kasernengelände. Dessen Gebäude wurden nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen, sodass dort Bäume wachsen konnten. Zur Sicherheit sind die Kampfmittelbeseitiger zur Überwachung während dieser Bauphase permanent im Einsatz, so auch Peter Werner. „Zum Glück ist bisher nichts gefunden worden“, erklärt sein Namensvetter Thomas Werner, der Projektleiter Stadtentwässerung.
