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Ganz knapp: Meißner Stadtrat wählt Sebastian Schöne zum neuen Bürgermeister

 Oberbürgermeister Markus Renner (r.) gratuliert dem neugewählten Bürgermeister Sebastian Schöne. Foto. Stadt Meißen
Oberbürgermeister Markus Renner (r.) gratuliert dem neugewählten Bürgermeister Sebastian Schöne. Foto. Stadt Meißen

Sebastian Schöne wurde zum Vize-OB von Meißen gewählt. Der parteilose Kandidat bringt umfassende Erfahrung in der Verwaltung mit.

Jetzt ist der wichtige Posten wieder besetzt. Mit denkbar knapper Mehrheit. Seit der ehemalige Bürgermeister Markus Renner zum Oberbürgermeister der Stadt Meißen gewählt wurde und das Amt im vergangenen Oktober angetreten hat, war der Posten des Bürgermeisters vakant. In ihrer Sitzung am Mittwoch haben die Meißner Stadträtinnen und Stadträte nun Sebastian Schöne zum neuen Bürgermeister gewählt. Der parteilose Kandidat setzte sich mit 13 zu 12 Stimmen knapp gegen Stadträtin Simone Teske durch. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Teske (Freie Bürger) hat den Job bislang kommissarisch ausgeübt. 

Schöne, parteipolitisch ungebunden, hat an der Hochschule der Sächsischen Verwaltung in Meißen studiert, erwarb Abschlüsse als Master of Arts im Europäischen Verwaltungsmanagement und Diplomverwaltungswirt in der Allgemeinen Verwaltung und war drei Jahre als Personalreferent an der Hochschule in Meißen tätig. Außerdem bringt er mehrjährige Erfahrungen als Hauptamtsleiter mit. Eine weitere Station führte ihn nach Dresden, wo er an zentraler Stelle im Büro des Oberbürgermeisters arbeitete. Seit 2008 ist der heute 46-jährige Referent beim Sächsischen Städte- und Gemeindetag, wo er Bürgermeister der sächsischen Gemeinden berät und ihre Interessen gegenüber Landtag und Ministerien vertritt.

In seiner Bewerbungsrede lobte Sebastian Schöne den Gestaltungswillen in Meißen und die spürbar gute Entwicklung der Stadt. Vor allem hob er die kleinteiligen Gewerbestrukturen, ein reiches Kulturleben und die engagierte Bürgerschaft hervor. Er selbst möchte den Schwerpunkt auf eine modernere, bürgerorientierte Stadtverwaltung legen und die Digitalisierung vorantreiben.

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