Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat in Döbeln (Landkreis Mittelsachsen) einen weiteren Bauabschnitt abgeschlossen. Die Vollsperrung der Fußgängerbrücke und des Geh- und Radweges "Am Staupitzsteg" sind seit Freitag aufgehoben.
Am linken Ufer der Freiberger Mulde entstand seit März auf Höhe der Fußgängerbrücke eine 60 Meter lange Spundwand. Das Projekt kostete rund 0,5 Millionen Euro, finanziert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und kofinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Das teilte die Landestalsperrenverwaltung am Freitag mit.
Die neue Spundwand an der Freiberger Mulde wurde teilweise bis zu zehn Meter tief in den Boden eingebaut. Dafür wurde ein sogenanntes Bohr-Press-Verfahren verwendet. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der umliegenden Bebauung erfolgte das Einbringen der Spundbohlen möglichst erschütterungs- und vibrationsarm. Ein aufgesetzter Fundamentbalken schließt die Anlage ab.