loading

Nachrichten werden geladen...

Eishockey-Drama: Eislöwen ohne Punkte gegen Wolfsburg

War wieder nichts in Wolfsburg. Foto: Luise Müller
War wieder nichts in Wolfsburg. Foto: Luise Müller

Am 43. Spieltag mussten die Dresdner Eislöwen eine Niederlage gegen die Grizzlys Wolfsburg hinnehmen. Ein spannendes Spiel mit strittigen Entscheidungen.

Wieder nichts. Am 43. Spieltag der Eishockey-Saison 2025/26 reisten die Dresdner Eislöwen am 25. Januar zu den Grizzlys Wolfsburg. Die Partie begann mit einigen Aufstellungen, die die Eislöwen stark beeinflussten. Spieler wie Felix Krüger und Andrew Yogan fehlten verletzungsbedingt, während Travis Turnbull und Matthias Pischoff in den Kader zurückkehrten. Jussi Olkinuora stand im Tor und machte sich bereit für einen spannenden Kampf.

Die ersten Minuten der Partie waren hart umkämpft. Bereits in der dritten Minute kassierten die Grizzlys durch Jacob Hayhurst die erste Strafe. Die Eislöwen nutzen die Powerplay-Situation gut, hatten jedoch Pech, als der Goalie Dustin Strahlmeier einen Schuss von C. J. Suess parierte. Auf der anderen Seite nahmen die Grizzlys ebenfalls einige fragwürdige Entscheidungen auf sich, die sie in der ersten Hälfte des ersten Drittels nicht bestraften.

Wolfsburgs Angriff in der ersten Reihe war jedoch unübersehbar, und sie gingen in der 18. Minute durch einen Treffer von Ethan Prow in Führung. Doch nur 19 Sekunden vor der ersten Pause gelang es Austin Ortega, den Gleichstand herzustellen. Die ersten 20 Minuten endeten mit einem 1:1, während beide Mannschaften hohe Erwartungen für die restlichen zwei Drittel hatten.

Im Mittelabschnitt verschlechterte sich die Lage für die Eislöwen. Nach einem Beinstellen von Travis Turnbull konnten die Grizzlys ein Powerplay nutzen und gingen durch Spencer Machacek in der 26. Minute erneut in Führung. Die Eislöwen waren sichtlich geschockt, und nur 49 Sekunden später traf Luis Schinko zum 3:1. Trotz einer weiteren Strafe, die Ortega einbrachte, zeigten die Eislöwen eine solide Defensive und überstanden die Unterzahlsituation.

Doch in der 38. Minute gelang es Ortega mit seinem zweiten Treffer, den Abstand auf 3:2 zu verkürzen und den Eislöwen neuen Mut zu geben. Das zweite Drittel endete schließlich mit dieser knappen Führung für Wolfsburg, was die Spannung für das letzte Drittel weiter erhöhte.

Das Schlussdrittel begann mit verhaltenen Angriffen auf beiden Seiten. Eine Strafe für Keaton Thompson brachte den Eislöwen eine Überzahlsituation. Aus dieser konnten sie kein Tor erzielen, da die Schiedsrichter einen vermeintlichen Treffer nicht anerkannten. In der letzten Phase des Spiels wagten die Eislöwen alles, als Olkinuora zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers das Eis verließ. In der 59. Minute setzte Strahlmeier der Eislöwen jedoch noch einen Schlusspunkt, indem er einen Treffer erzielte, der durch den Videobeweis aufgrund der „Continuous-Play“-Regel anerkannt wurde. Damit behielten die Grizzlys die Oberhand und siegten mit 4:2 über die Dresdner Eislöwen.

Gerry Fleming, Cheftrainer der Eislöwen, äußerte sich nach dem Spiel: „Wir sind langsam in das erste Drittel gestartet. Nach der ersten Pause fanden wir besser ins Spiel, doch im zweiten Drittel haben wir den Faden verloren. Die Mannschaft kann jedoch stolz auf die Leistung im dritten Drittel sein.“ Er betonte die Notwendigkeit, sich schnell auf das kommende Spiel gegen Ingolstadt am Dienstag vorzubereiten.

Unterstützt von:

Privatbrauerei Schwerter Meißen GmbH