Alarm geht vor Ausbildung. Die Feuerwehr Meißen startete nach der Weihnachtspause gerade wieder mit dem Ausbildungsdienst und einer Unfallschutzbelehrung, da gab es Alarm, teilte die Feuerwehr mit.
Zunächst rückte das Einsatzfahrzeug zu einer Tragehilfe auf die Plossenhöhe aus. Kurze Zeit später ertönten erneut die Funkmeldeempfänger: Dieses Mal wurden die Kameraden zu einer Rauchentwicklung in einem leerstehenden Gebäude in der Fischergasse alarmiert. Besonders hervorzuheben ist das umsichtige Verhalten eines Bürgers, der den Rauch bemerkte und umgehend die Feuerwehr verständigte. Darüber hinaus befreite er einen Hydranten vom Schnee, sodass dieser zügig genutzt werden konnte. Er teilte den Einsatzkräften auch mit, dass sich noch eine Person im Gebäude befinden soll – eine für den Einsatz entscheidende Information.
Unverzüglich gingen zwei Trupps zur Personensuche vor, während ein weiterer Trupp die Brandbekämpfung im Keller übernahm. Die vermisste Person konnte gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Abschließend wurde das Gebäude mit einem Lüfter entraucht und an die Polizei übergeben. Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte im Einsatz.