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Anwohnerparken in Radebeul wird deutlich teurer

Symbolbild Parken / pixabay FranckinJapan
Symbolbild Parken / pixabay FranckinJapan

Ab Februar wird die Gebühr für einen Anwohnerparkplatz in Radebeul auf 120 Euro pro Jahr angehoben.

Das wird vielen Anwohnern in Radebeul gar nicht gefallen. Die Stadtverwaltung plant eine kräftige Erhöhung der Gebühren fürs Anwohnerparken. Das geht aus einer Beschlussvorlage für den Stadtrat am nächsten Mittwoch hervor.

Im Stadtgebiet Radebeul gibt es in einigen Wohnquartieren seit vielen Jahren sogenannte Bewohnerparkplätze. Derartige Plätze befinden sich zum Beispiel in Altkötzschenbroda, auf der Hermann-Ilgen-Straße und im Wohngebiet zwischen der Gartenstraße und der Seestraße/An der Siedlung. Auf diesen Plätzen ist in der Regel nur das Parken für Bewohner gestattet.  Bisher mussten die Anwohner für einen jährlichen Parkausweis zwischen 10,20 und 30,70 Euro bezahlen. 

Die bisher festgelegte Gebührenhöhe entspreche nicht dem für die Anordnung (Aufstellung Verkehrszeichen, sowie deren Unterhaltung) und der jährlichen Neuausstellung der Bewohnparkausweise erforderlichen Aufwand (Personalkosten, Porto, Kosten für Büromaterial u.a.). Auch ist mit der neu festgelegten Gebührenhöhe der Privilegierung der Bewohner gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern Rechnung zu tragen. Deshalb wird nach Ansicht des Rechts- und Ordnungsamtes eine jährliche Gebührenhöhe von 120 Euro als angemessen angesehen.

Da die neue Verordnung bereits zwei Ausschüsse des Stadtrates problemlos passiert hat, ist die endgültige Annahme durch den Stadtrat am 21. Januar als sehr wahrscheinlich anzusehen. Die Verordnung soll am 1. Februar 2026 in Kraft treten.

Text: Ulf Mallek

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