Der Landkreis Meißen hat neue Rettungswagen in Betrieb genommen, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu verbessern. Mit einer Investition von rund 3,65 Millionen Euro wurden seit September letzten Jahres insgesamt 13 neue Fahrzeuge einsatzbereit gemacht. Ein weiteres Fahrzeug der Serie wurde als Prototyp schon im Januar 2025 in Riesa in Betrieb genommen, teilte das Landratsamt am Freitag mit. Landrat Ralf Hänsel: „Das ist neben den neuen Rettungswachen eine weitere lohnende Investition in die Gesundheits- und Notfallversorgung der Menschen im Landkreis Meißen.“
Die neuen Rettungswagen sind nicht nur mit modernster Medizintechnik ausgestattet, sondern auch mit elektrischen Fahrtragen, die den Gesundheitsschutz des Rettungsdienstpersonals erhöhen. Die Mehrheit der Fahrzeuge hat zudem elektrifizierte Tragestühle, um den Transport von Patienten sicherer und komfortabler zu gestalten. Die medizinische Ausstattung der neuen Fahrzeuge umfasst unter anderem einen Monitor/Defibrillator, ein Beatmungsgerät, eine Absaugpumpe, eine Spritzenpumpe sowie ein tabletbasiertes Dokumentationssystem, das die Dokumentation im Einsatz effizienter macht.
Seit der Kreisfusion 2008 ist der Aufbau der Patientenräume in allen Rettungswagen im Landkreis standardisiert, wodurch die Arbeitsbedingungen für das Rettungsdienstpersonal optimiert werden. Dieses Konzept trägt dazu bei, den Bedürfnissen der Patienten besser gerecht zu werden.
Durch die Beschaffung der neuen Rettungswagen können 14 der derzeit 16 im Landkreis Meißen eingesetzten Fahrzeuge ersetzt werden. Diese 14 Fahrzeuge leisten jährlich rund 30.000 Einsätze. Die Dienstleistungen werden durch das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und den Malteser Hilfsdienst erbracht.
Als verantwortlicher Aufgabenträger des Rettungsdienstes hat der Landkreis Meißen die neuen Fahrzeuge europaweit ausgeschrieben und die komplette Beschaffung bis zur Übergabe an die Nutzer organisiert. Die Refinanzierung der Investition erfolgt vollständig über die Kostenträger des Rettungsdienstes, insbesondere die gesetzlichen Krankenkassen.