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Abriss von einsturzgefährdeten Nebengebäuden an der Hauptstraße in Riesa

Diese Gebäude in Riesa werden abgerissen. Foto: Stadtverwaltung Riesa
Diese Gebäude in Riesa werden abgerissen. Foto: Stadtverwaltung Riesa

Der Bauausschuss beschloss den Abriss der maroden Nebengebäude neben Hauptstraße 37. Es gibt dafürFördergeld, aber auch Stadt und Eigentümer müssen zahlen.

Bald kommt die Abrissbirne. Der Bauausschuss des Stadtrats hat den Rückbau der seit langem ungenutzten Nebengebäude am sogenannten Durchgang neben der Hauptstraße 37 beschlossen. In den kommenden Monaten sollen die Bauwerke aus den 1920er Jahren verschwinden, um das Stadtbild zu verbessern und einen städtebaulichen Missstand zu beheben. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Die Maßnahme wird durch Fördermittel aus dem Lokalen Zentren Programm (LZP) ermöglicht. Die Gesamtausgaben für den Rückbau sind mit 221.000 Euro kalkuliert, davon sind knapp 185.000 Euro als förderfähig eingestuft. Zwei Drittel dieser förderfähigen Summe können voraussichtlich über das LZP bereitgestellt werden. Die Stadt Riesa beteiligt sich mit einem Eigenanteil in Höhe von 61.600 Euro, die verbleibende Differenz zum Gesamtbetrag übernimmt der Eigentümer als Träger des Vorhabens.

Die betroffenen Bauten befinden sich in einem schlechten Zustand und sind teilweise einsturzgefährdet. Der Zustand beeinträchtigt sowohl das Ortsbild als auch die Sicherheit des viel genutzten öffentlichen Fußwegs zwischen Haupt- und Goethestraße. Nach Abschluss des Rückbaus soll die Situation wieder einen optisch annehmbaren und für alle Nutzer sicheren Zustand herstellen. Die frei werdenden Flächen sind laut Stadtplanung zur Begrünung vorgesehen. Die Kommune will zudem auf die Pflanzung einiger Bäume drängen, um das Stadtbild langfristig aufzuwerten.

Nach Angaben der Verwaltung ist der Etat für derartige Vorhaben vorerst ausgeschöpft. Weitere Förderungen für den Rückbau privater Gebäude im Rahmen des Programms werden erst mit dem nächsten Doppelhaushalt wieder möglich sein, heißt es abschließend.

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