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Umbau der Felsenbühne vollendet: Eröffnungsgala zu Pfingsten

Ein Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz. / Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild
Ein Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz. / Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild

Mit der Felsenbühne Rathen in der Sächsischen Schweiz ist eine der bekanntesten Naturtheater Deutschlands wieder spielbereit. Nach mehr als zweijähriger Umbaupause wurden die von Sandsteinfelsen eingerahmte Bühne am Dienstag vorgestellt. «Die Erwartungen sind groß. «Wir können umsetzen, was wir mindestens ein Jahrzehnt lang gewünscht und geplant haben», erklärte Manuel Schöbel, Intendant der Landesbühnen Sachsen, die für den Spielbetrieb in Rathen sorgt.

Der Umbau der Felsenbühne Rathen begann im Oktober 2019. Die Kosten liegen bei 18,4 Millionen Euro. Es entstand ein Funktionsgebäude mit Orchesterpavillon, Garderoben und Räumen für Technik und Lager. Für die Fassade wurde Lärchenholz aus dem Tharandter Wald verwendet. Die Bühne ist nun wesentlich größer als vorher und wurde mit speziellem Reitsand ausgestattet – denn auf der Felsenbühne kommen richtige Pferde zum Einsatz. Auch bei Bühnentechnik und dem Zuschauerraum wurde nachgerüstet.

Mit einer Eröffnungsgala soll die Felsenbühne ab 5. Juni wieder in Besitz genommen werden. Die Saison geht dann bis September. Die Landesbühnen planen 52 Vorstellungen und kündigten vier Premieren an: das Musical «West Side Story» (24. Juni), die Theaterstücke «Das kalte Herz» (15. Juli) und «Jedermann» (4. August) und die Wagner-Oper «Der fliegende Holländer» (21. August). Noch vor dem offiziellen Start ist ab Freitag ein Preview-Programm zu sehen.

Die Felsenbühne entstand wie andere Naturtheater in Deutschland in der NS-Zeit und bietet 1800 Gästen Platz. 1936 wurde sie mit einem Stück des sächsischen Heimatdichters Kurt Arnold Findeisen eröffnet. Seit 1954 wird das Freilufttheater von den Landesbühnen Sachsen bespielt. Besonders beliebt sind Inszenierungen den Oper «Der Freischütz» von Carl Maria von Weber und Theaterfassungen der Winnetou-Stücke nach Karl May.

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