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Restauratorin sieht fehlende Wertschätzung für Beruf

16.06.2020 von

Foto: Marlies Giebe, Leiterin der Restaurierungswerkstatt der Gemäldegalerie Alte Meister/Galerie Neue Meister. Foto: Monika Skolimowska/dpa/Archivbild

Die Arbeit von Restauratoren in Deutschland wird nach Erfahrung der langjährigen Chefin der Dresdner Gemälderestaurierung, Marlies Giebe, nicht angemessen honoriert. «Sie müssen immer noch um Anerkennung ihres Berufsabschlusses kämpfen», sagte sie kurz nach Beendigung ihrer Tätigkeit bei den Staatlichen Kunstsammlungen der Deutschen Presse-Agentur.

Die Entwicklung der Ausbildung inklusive Promotionsrecht spiegele sich nur selten in den Eingruppierungen der Restauratoren in wider. «Es werden auch leider immer weniger Restauratoren unbefristet angestellt», stellte Giebe fest. Dabei sei die Kenntnis einer Sammlung, deren Restaurierungsgeschichte und das Monitoring der Objekte unverzichtbare Voraussetzung für die Pflege.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Marlies Giebe, Leiterin der Restaurierungswerkstatt der Gemäldegalerie Alte Meister/Galerie Neue Meister. Foto: Monika Skolimowska/dpa/Archivbild

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