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Protest von Honorarlehrkräften des Schütz-Konservatoriums

06.01.2017 von

Aus dem Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden dringen Misstöne. Musikpädagogen, die als Honorarkräfte an der städtischen Einrichtung arbeiten, kündigten am Freitag für kommenden Montag eine Protestaktion an. Die derzeitige Situation noch nicht bestehender Honorar-Verträge sei für einen Großteil der Lehrkräfte und deren Schüler beziehungsweise Familien unerträglich, hieß es. Hunderte Schüler seien davon betroffen, dass die Kollegen momentan keinen Unterricht erteilen dürfen. Das Konservatorium drohe seine Schüler zu verlieren. Die Schulleitung reagierte bis zum späten Nachmittag nicht auf eine telefonische Anfrage.

Nach Ansicht betroffener Lehrkräfte entsprechen die neuen Honorarverträge nicht den städtischen Vorgaben. Deshalb habe ein großer Teil von ihnen die Verträge nicht unterschrieben. Der Stadtrat habe höhere Zuschüsse für das Konservatorium beschlossen, um das Honorar pro Unterrichtseinheit von durchschnittlich 21 auf 25 Euro zu erhöhen. In den neuen Verträgen aber würden sich aber nur Erhöhungen von bis zu 1,50 Euro und in Einzelfällen auch zwei oder drei Euro finden. Von einer durchschnittlichen Erhöhung von vier Euro könne keine Rede sein. Die Verteilung geschehe nicht transparent, Kriterien für die Besserbezahlung sind nicht erkennbar, hieß es.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Ralf Hirschberger

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