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Zu laut: Kupferdieb auf frischer Tat erwischt und verurteilt

06.11.2019 von

Foto: Eine Justitia-Büste. Foto: Ina Fassbender/dpa/Archivbild

Ein auf frischer Tat ertappter Kupferdieb ist im Schnellverfahren zu einer Bewährungsstrafe und 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Wie die Staatsanwaltschaft in Dresden am Mittwoch mitteilte, verhängte das Amtsgericht Pirna am Dienstag nur wenige Stunden nach der Tat eine zur Bewährung ausgesetzte Haftstrafe von sechs Monaten gegen den 42-Jährigen.

Der Mann war am Dienstagmorgen dabei erwischt worden, wie er aus dem stillgelegten Transformatorenhaus auf dem Gelände eines früheren Krankenhauses Kupfer stehlen wollte. Dafür hatte er drei Gewindestangen mit einem Gewicht von insgesamt 3,3 Kilogramm und einem Wert von 15,00 Euro mit einem Trennschleifer abgeflext. Dies war jedoch so laut, dass der Hausmeister der benachbarten Schule darauf aufmerksam wurde und die Polizei alarmierte.

Die Beamten nahmen den 42-Jährigen noch am Tatort fest. Weil er bei der Tat ein Taschenmesser mit einer Klingenlänge von rund acht Zentimetern und ein Pfefferspray bei sich hatte, wurde der Mann wegen Diebstahls mit Waffen verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Eine Justitia-Büste. Foto: Ina Fassbender/dpa/Archivbild

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