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Überprüfung der Waffenverbotszone: Ergebnisse im Frühjahr

Ein Schild deutet auf der Eisenbahnstraße in Leipzig auf eine Waffenverbotszone hin. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Ein Schild deutet auf der Eisenbahnstraße in Leipzig auf eine Waffenverbotszone hin. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Das sächsische Innenministerium will die lang erwarteten Ergebnisse einer wissenschaftlichen Überprüfung der Leipziger Waffenverbotszone in diesem Frühjahr vorlegen. Einen genaueren Termin nannte das Ministerium auf Anfrage nicht. Der Leipziger Stadtrat hatte zuletzt Druck gemacht und eine Vorlage der Ergebnisse bis zum 15. März verlangt. Sollte das nicht klappen, soll sich Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) laut Stadtratsbeschluss für eine Abschaffung einsetzten.

Die umstrittene Zone war im November 2018 rund um die Eisenbahnstraße im Osten der Stadt eingerichtet worden. Schilder weisen seitdem darauf hin, dass niemand dort Messer, Schlagstöcke oder Reizgas mit sich führen darf. Die Polizei kann in der Zone verdachtsunabhängige Kontrollen durchführen. Kritiker bezweifeln die Wirksamkeit der Zone und monieren zudem, dass die Kontrollen eher Verunsicherung als mehr Sicherheit schafften.

Die Evaluation hat die Hochschule der Sächsischen Polizei übernommen. Das aufwendige Projekt liege «nahezu im Zeitplan». Nur die Kontaktbeschränkungen in der ersten Corona-Welle hätten zu kleinen zeitlichen Verzögerungen geführt. In welcher Weise die Ergebnisse bekannt gemacht werden, stehe noch nicht fest, teilte das Innenministerium mit. Leipzig ist nach wie vor die einzige Stadt in Sachsen mit einer Waffenverbotszone.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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