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Tödliches Spiel mit Waffe: Ermittlungen wegen Totschlags

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild
In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

Eine Woche nach dem tödlichen Spiel mit einer Waffe unter Zwillingsbrüdern in Freital bei Dresden sind Hintergründe und Umstände des Falles weiter unklar. «Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter wegen des Verdachts des Totschlags», sagte ein Sprecher am Dienstag auf Anfrage. Es bestehe aber weiterhin kein dringender Tat-, sondern nur ein Anfangsverdacht. Nach den bisherigen Erkenntnissen sei offen, ob es sich um einen Unfall, also fahrlässige Tötung, handelt. «Das wird noch geprüft.»

Die jungen Männer hatten am 26. Januar in einer Wohnung mit der Waffe herumgespielt, deren Herkunft derzeit unklar ist. Aus ihr hatte sich aus noch unbekannten Gründen ein Schuss gelöst, der einen der 20-Jährigen traf. Er starb später im Krankenhaus, laut Obduktionsergebnis an der Schussverletzung. Sein Bruder war zunächst in Polizeigewahrsam, ist aber auf freiem Fuß.

Gegen den Vater der beiden wird wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. In dessen Wohnung waren unter anderen ein Luftdruckgewehr, mehrere Patronen sowie ein Schalldämpfer gefunden worden. «Weitergehende Angaben sind derzeit nicht möglich», sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH