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Prozess um Mord an Frau: Angeklagter legt Geständnis ab

Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Im Prozess um den Mord an einer 43-jährigen Frau in Leipzig hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Zitternd und von Heulanfällen geschüttelt verlas der 40-Jährige am Freitag im Landgericht Leipzig eine Erklärung. Darin gab er zu, seine Bekannte am 27. Dezember vorigen Jahres in ihrer Wohnung mit seinen Händen erwürgt zu haben. Er hasse sich dafür und es tue ihm unendlich leid, sagte der Mann.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem gelernten Maler und Lackierer Mord vor. Er habe die Frau heimtückisch und aus niederen Beweggründen getötet, weil sie keine engere Beziehung mit ihm eingehen wollte. Beide hatten sich 2021 über ein Dating-Portal kennengelernt und eine wechselhafte Beziehung geführt. Laut Anklage wollte der Mann mehr, die 43-Jährige habe ihn jedoch zurückgewiesen.

Der Deutsche schilderte, dass er am 27. Dezember ein klärendes Gespräch habe führen wollen. «Ich hatte Hoffnung, dass wir uns wiederfinden», sagte der 40-Jährige. Er gab auch zu, dass er wenige Tage vor der Tat in Leipzig einem anderen Mann die Reifen zerstochen habe. Das Auto des Mannes habe mehrmals vor der Wohnung der 43-Jährigen gestanden. Das habe er herausgefunden, weil er in den Wochen vor der Tat regelmäßig dort vorbeigelaufen sei.

Der Prozess hatte bereits am 3. Juni vor dem Landgericht Leipzig begonnen. Damals war lediglich die Anklage verlesen worden. Das Verfahren muss nun neu aufgerollt werden, weil ein erkrankter Richter ersetzt werden musste. Das Landgericht hat noch drei weitere Verhandlungstermine bis Mitte Juli angesetzt.

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