Die Zinsen sind niedrig wie nie. Wer in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren neu bauen wollte, profitierte ordentlich von den Niedrigzinsen. Einige Experten vermuten, dass die Zinsen künftig wieder steigen werden. Doch handelt es sich dabei wirklich um einen anhaltenden Aufwärtstrend? Und lohnt es sich dann immer noch für Immobilieninteressierte zu bauen oder Wohneigentum zu erwerben? Diesen Fragen soll im Folgenden nachgegangen werden.
Historische Bauzinsentwicklung
Seit fünfzehn Jahren bewegen sich die Zinsen auf einem historisch niedrigen Niveau.
Laut der Interhyp AG, die Beratung zu allen Themen rund um die Baufinanzierung in Dresden bietet, sank der durchschnittliche Bauzinssatz kontinuierlich in den letzten zehn Jahren von 4,3% auf 0,77% (bei einer Sollzinsbindung von zehn Jahren).
Grund dafür ist die seit der Finanzkrise 2008/2009 sehr hohe Nachfrage nach sicheren langfristigen Anlagen wie Bundesanleihen und Pfandbriefen. Bei jenen ist daher die Rendite sehr niedrig, was niedrige Bauzinsen nach sich zieht.
