Der Immobilienmarkt in der Landeshauptstadt Dresden hat sich im vergangenen Jahr eingetrübt. Nachdem im Jahr 2022 Höchststände bei Preisen verzeichnet wurden, sei das zurückliegende Jahr von einem geringen Handelsvolumen und nachgebenden Preisen geprägt gewesen, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.
Kräftig sinkende Umsätze
Den Angaben zufolge wechselten im vergangenen Jahr rund 20 Prozent weniger Immobilien den Besitzer als im Vorjahr. Dies sei die geringste Anzahl registrierter Immobilienübergänge seit 1992. Demnach betrug der Geldumsatz etwas mehr als 1,5 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um rund 800 Millionen Euro.
Dieser Rückgang betreffe alle Teilmärkte, wobei die größten Rückgänge auf bebaute Grundstücke mit etwa 450 Millionen Euro und den Teilmarkt des Sondereigentums - also Eigentumswohnungen und Teileigentum - mit etwa 255 Millionen Euro entfallen. Demnach lag die Anzahl der erfassten unbebauten Grundstücke rund zwölf Prozent unter Vorjahresniveau. Der dabei erzielte Geldumsatz von rund 46 Millionen Euro lag rund 48 Prozent unter Vorjahr.