Beim Skat hat es den Geschäftsmann Frank Leichsenring eines Tages gereizt. Irgendwie kamen er und seine Mitspieler auf die Idee, Whisky selber zu brennen. Der 61-Jährige spricht selbst von einer Schnapsidee. «Vor ziemlich genau drei Jahren haben wir angefangen, unsere Idee in die Tat umzusetzen», so der gebürtige Vogtländer. Am 7. April soll die Manufaktur eröffnet werden.
Sechs Millionen Euro Investitionskosten lassen Leichsenring und sein Geschäftspartner Thomas Michalski in das Projekt im Dresdner Alberthafen fließen, allein die Technik wird mit 3,4 Millionen Euro veranschlagt. «Eine Million Liter Whisky pro Jahr schafft unsere Anlage - es ist die größte ihrer Art in Deutschland», sagt Leichsenring. Man sei mit dem Projekt gewachsen. Denn von der bloßen Lagerung des Whiskys in speziellen Fässern zur kompletten Herstellung von Whisky sei es nicht nur technisch ein weiter Weg.
Den Strom für die hochprozentige Produktion beziehen die Dresdner auch aus Solarzellen. Zudem versucht man mit der Rückgewinnung von Energie und dem Verwerten der Produktionsabfälle wie Dünnschlempe
und Treber möglichst energieneutral und nachhaltig zu produzieren.