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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Zwei Sachsen erhalten Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

v.l. Michael Kretschmer, Dr. Ulrike Uhlig, Stefan Fraas (Foto: Nikolai Schmidt)
v.l. Michael Kretschmer, Dr. Ulrike Uhlig, Stefan Fraas (Foto: Nikolai Schmidt)

Michael Kretschmer hat stellvertretend für den Bundespräsidenten den Verdienstorden der BRD an Dr. Ulrike Uhlig und Stefan Fraas überreicht.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat in einer Feierstunde in der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden – stellvertretend für den Bundespräsidenten – an zwei Persönlichkeiten aus Sachsen den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreicht.

Den Orden erhielten Dr. Ulrike Uhlig aus Chemnitz und Stefan Fraas aus Plauen

Kretschmer würdigte den Einsatz der beiden Geehrten als herausragend. »Sie haben in bewundernswerter Weise mit Herz und Energie über einen langen Zeitraum im Bereich der Kultur sehr viel bewegt, vorangebracht und Bleibendes geschaffen. Für dieses Engagement möchte ich Ihnen auch persönlich herzlich danken.« Beide hätten sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht.

Dr. Ulrike Uhlig aus Chemnitz

Die Germanistin und Kunstpädagogin Dr. Ulrike Uhlig (70) ist seit Jahrzehnten sowohl haupt- als auch ehrenamtlich eine aktive Netzwerkerin der Stadt Chemnitz. So setzt sie sich ehrenamtlich als Vorstandsvorsitzende der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft dafür ein, das Leben und Wirken Heyms einem breiten Publikum nahe zu bringen. Sie hat auch wesentlichen Anteil am Zustandekommen der Schenkung der Arbeitsbibliothek des Ehepaars Heym an die Stadt Chemnitz. lm Oktober 2020 wurde diese als Teil des Stefan-Heym-Forums im Kulturkaufhaus TIETZ eröffnet. Dr. Uhlig ist zudem als Kunstdozentin der Volkshochschule tätig und leitet Bildungsexkursionen. Mit ihrem Wirken, ihrer Überzeugungskraft und Wissen hat sie auch zur erfolgreichen Bewerbung der Stadt als Europäische Kulturhauptstadt 2025 beigetragen.

Stefan Fraas aus Plauen

Stefan Fraas (59) engagierte sich nach der Wiedervereinigung frühzeitig für den Erhalt des Vogtlandorchesters. Unter seiner Leitung fusionierten 1992 das Staatliche Vogtlandorchester Reichenbach und das Staatliche Sinfonieorchester Greiz zur Vogtlandphilharmonie Greiz Reichenbach - ein renommiertes Orchester konnte so gerettet werden. Die neue Philharmonie führt die über 150-jährige Orchestertradition im thüringischen und sächsischen Vogtland auf neuer Qualitätsstufe weiter. Sehr wichtig ist dem langjährigen Generalmusikdirektor und Intendanten des Sinfonieorchesters die Förderung und Weiterentwicklung junger Künstler. Zudem etablierte er eine Reihe von Bildungskonzerten und speziellen Projekten für Kinder und Jugendliche, um jüngeres Publikum zu gewinnen und für die Musik zu begeistern. Auch als Vorsitzender des Trägervereins der Musikschule Vogtland setzt er sich ehrenamtlich mit viel Energie und Herz für die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie für die Begabtenförderung ein.

Bereits Anfang Juli hatten zwölf Frauen und Männer, die mit Sachsen eng verbunden sind, den Orden erhalten.

Quelle: Medienservice Sachsen