Wegen der zahlreichen Versammlungen rund um den Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg wird das Stadtzentrum am Freitag und Samstag zu einer Sicherheitszone. In einer Allgemeinverfügung macht die Stadt strenge Vorgaben für Teilnehmer zu verbotenen Gegenständen und Kleidung sowie zur maximalen Lautstärke. Die Regelungen sollen der öffentlichen Sicherheit dienen sowie Teilnehmer, Anwohner und Einsatzkräfte schützen.
Auch Bahnhöfe Neustadt, Friedrichstadt und Plauen in Zone
Das betroffene Gebiet umfasst neben der Altstadt auch große Teile der Stadtteile Neustadt, Friedrichstadt und Plauen. Die dortigen Bahnhöfe sind explizit einbezogen, da sich die Anreise der Teilnehmer aufgrund von Gleisbauarbeiten voraussichtlich nicht am Hauptbahnhof konzentriert. Es sei mit «damit einhergehenden Konfliktpunkten zu rechnen» zu rechnen, so die Landeshauptstadt.
Zerstörung Dresdens von Rechtsextremisten instrumentalisiert
Dresden war am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach bei Angriffen britischer und amerikanischer Bomber in Schutt und Asche gelegt worden. Nach Zahlen einer Historikerkommission kamen bis zu 25.000 Menschen ums Leben. Die Luftangriffe werden regelmäßig von Rechtsextremen instrumentalisiert, um die Kriegsschuld Deutschlands zu relativieren.