Wegen der zahlreichen Versammlungen rund um den Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg wird das Stadtzentrum am Freitag und Samstag zu einer Sicherheitszone. In einer Allgemeinverfügung macht die Stadt strenge Vorgaben für Teilnehmer zu verbotenen Gegenständen und Kleidung sowie zur maximalen Lautstärke. Die Regelungen sollen der öffentlichen Sicherheit dienen sowie Teilnehmer, Anwohner und Einsatzkräfte schützen.
Verboten sind unter anderem Messer und andere Waffen, Baseballschläger oder Stahlrohre, Steine, Eier, Feuerwerk sowie Fackeln. Auch dürfen die Teilnehmer etwa durch ihre Kleidung oder ihr Verhalten kein einschüchterndes oder gewaltbereites Erscheinungsbild erzeugen. Untersagt ist beispielsweise geschlossenes Marschieren im Gleichschritt. Lautsprecheranlagen dürfen 90 Dezibel nicht überschreiten, das entspricht in etwa der Lautstärke einer lauten Fabrikhalle. Bei Verstößen drohen ein Ausschluss von der Versammlung und gegebenenfalls strafrechtliche Konsequenzen.