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Chemnitz gedenkt der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg

Chemnitz gedenkt der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg
Teilnehmer erinnern beim Chemnitzer Friedenstag an die Bombardierung der Stadt am 5. März 1945. (Archivbild) / Foto: Sebastian Willnow/dpa
Von: DieSachsen News
Hunderte Menschen erinnerten in Chemnitz an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Parallel demonstrierten mehrere Hundert bei einer Kundgebung gegen Wehrpflicht und Aufrüstung.

Mit zahlreichen Veranstaltungen haben Hunderte Menschen in Chemnitz an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erinnert. Wie die Stadt mitteilte, wurde beim 25. Chemnitzer Friedenstag der Bombardierung der Stadt am 5. März 1945 gedacht.

Der Tag begann demnach mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer der Bombardierung auf dem städtischen Friedhof. Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD), Sachsens Landtagspräsident Alexander Dierks (CDU) sowie Schülerinnen und Schüler erinnerten dort an die Bombennacht vor 81 Jahren.

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Zentrale Veranstaltung auf dem Neumarkt

Am Abend fand auf dem Neumarkt die zentrale Veranstaltung unter dem Motto «Friedenstüchtig bleiben» statt. «Der Blick in die Welt zeigt uns: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, Frieden ist zerbrechlich», sagte Oberbürgermeister Schulze. Friedenstüchtig bedeute entschieden für Toleranz, Demokratie, Dialog und Menschlichkeit einzutreten. 

Über den Tag hinweg gab es nach Angaben der Stadt zahlreiche Aktionen, darunter Informations- und Dialogangebote zivilgesellschaftlicher Initiativen, Lesungen, Musikbeiträge sowie Mitmachangebote für Familien. Auf dem Neumarkt konnten Bürgerinnen und Bürger zudem am Friedenskreuz Friedenswünsche formulieren. 

Demonstration gegen Wehrpflicht

Parallel fanden mehrere Versammlungen im Stadtgebiet statt. Wie die Polizei mitteilte, beteiligten sich Hunderte Menschen an der Kundgebung «Schulstreik gegen die Wehrpflicht - Geld für Bildung statt für Aufrüstung!» am Karl-Marx-Monument. Ein anschließender Aufzug durch die Innenstadt zählte in der Spitze rund 400 Teilnehmer.

Am Abend waren ein ökumenischer Friedensgottesdienst in der Stadtkirche St. Jakobi sowie das traditionelle Gedenkgeläut aller Chemnitzer Kirchen geplant.

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