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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Kulturbüro warnt vor rechter Einflussnahme auf Gesellschaft

Rechtsrock-Konzerte, Corona-Demonstrationen und Alltagsrassismus: Das Kulturbüro Sachsen beschäftigt sich in der achten Auflage seines Berichts «Sachsen rechts unten» mit der Frage, wie die extreme Rechte im Freistaat den Diskurs der Zivilgesellschaft verschiebt. «Wir wollen mit unserer Publikation einerseits auf schleichende Änderungs- und Normalisierungsprozesse durch rechte Einflussnahme hinweisen und zum anderen die Gefahr sichtbar machen», sagte die Kulturbüro-Geschäftsführerin Grit Hanneforth bei der Vorstellung am Freitag.

Auf 46 Seiten skizzieren die Autorinnen und Autoren verschiedene Problematiken vor Ort - etwa wie Neonazis einen Gasthof im Dorf Staupitz (Landkreis Nordsachsen) nutzten, um dort überregional zu Rechtsrock-Konzerten zu mobilisieren. Von den Behörden würden die Konzerte geduldet, Protest von der Zivilgesellschaft gebe es nicht, mahnte das Kulturbüro. Dabei sei der größte Feind der Demokratie die Gleichgültigkeit, sagte Hanneforth.

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