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Skigebiete zum Beginn der Winterferien-Saison zuversichtlich

Wintersportler auf einem Lift auf dem Fichtelberg. / Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Wintersportler auf einem Lift auf dem Fichtelberg. / Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Erst seit zwei Wochen dürfen Sachsens Skigebiete wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen. Die Betreiber setzten jetzt auf die Winterferien. Die Voraussetzungen fürs Skifahren und Rodeln sind gut.

Zum Beginn der Winterferien in Brandenburg und Berlin hoffen Hoteliers und Liftbetreiber in den sächsischen Skigebieten auf viele zusätzliche Besucherinnen und Besucher. «Wir hatten immer viele Stammgäste aus Berlin und Brandenburg und bauen jetzt darauf, dass sie wiederkommen», sagte Alexander Richter, Betreiber des Skigebiets Holzhau in Mittelsachsen. Die Wintersportorte im Erzgebirge und im Vogtland melden gute Bedingungen mit ausreichend Schnee.

René Lötzsch, Chef der Fichtelberg Schwebebahn, rechnete für Samstag und Sonntag mit 4000 bis 4500 Besucherinnen und Besuchern. Das sei noch etwas weniger als in einem Vor-Corona-Winter. Insgesamt sei der Betrieb nach der langen Zwangspause aber gut angelaufen. «Es wurde auch langsam Zeit, das braucht jeder», sagte Lötzsch. Erst seit Mitte Januar sind die Wintersportorte wieder für Touristen geöffnet. Zuvor waren die Lifte geschlossen und touristische Übernachtungen in Hotels untersagt.

Auch in Altenberg im Osterzgebirge sei das Geschäft sehr gut wieder angelaufen. «Der Andrang ist sehr groß. Ich sage immer: Wir haben zu wenig Berg für zu viele Gäste», sagte Manuel Püschel, Betriebsleiter der Ski- und Rodelarena. In Altenberg ist wie überall ein 2G-Nachweis gefordert. Das habe nicht zu einem Ausbleiben von Gästen geführt, sagte Püschel. «Wir merken keinen Unterschied zu einem normalen Winter.»

Alle Liftbetreiber sagten, dass die 2G-Regel von den Besuchern problemlos akzeptiert werde. «Die Leute wissen, worauf sie sich einlassen», sagte Püschel. Etwas längere Wartezeiten ließen sich in Altenberg allerdings nicht vermeiden. Am Fichtelberg stünden die Leute nicht länger an den Kassen, sagte dagegen Lötzsch. Sie seien gut vorbereitet und hielten sich an die Regeln.

Liftbetreiber Richter aus Holzhau ist nach zwei Jahren Pandemie dennoch verärgert: Das nahe Ausland haben den sächsischen Wintersportorten viel weggenommen. Während in Sachsen in dieser Saison geschlossen war, war in Tschechien Skifahren möglich. Auch in der Schweiz habe es durchgängig Skibetrieb gegeben. Nicht nur Besucherinnen und Besucher, auch Fachkräfte seien abgewandert, sagte Richter. Er hoffe nun, dass die Wintersportsaison möglichst lange laufe. «Ein halbes Jahr ist schon weg, das holen wir finanziell auch nicht wieder auf.»

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