Sachsen hat in den zu Ende gehenden Sommerferien vom Trend der Deutschen zu Urlaub im eigenen Land profitiert. Der Einbruch bei den Besucherzahlen im ersten Halbjahr konnte dadurch aber nicht wett gemacht werden.
Nach Angaben der Tourismus Marketing Gesellschaft (TMGS) war die Sächsische Schweiz fast so gut wie im Vorjahr gebucht, auch in der Region Elbland gibt es aktuell einen starken Zuwachs im Zuge der Weinlese. Auch Erzgebirge und Vogtland, Zittauer Gebirge und Lausitzer Seen waren nach Angaben TMGS begehrt. Dabei buchten die meist inländischen Gäste kurzfristig und für länger.
TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl bilanzierte unter den gegebenen Umständen «einen durchaus erfolgreichen Sommer». Dabei erholen sich die Übernachtungszahlen in den Städten etwas langsamer, in Dresden liegt die Auslastung aktuell schon wieder teils bei 50 Prozent. «Vor allem der Tagestourismus zieht auch hier merklich an.» Das Busgruppengeschäft indes läuft nur zögerlich, zudem fehlen Reisende im Zusammenhang mit größeren Events, Messen, Kongressen oder Kulturveranstaltungen - «und natürlich sehr stark ausländische Touristen» - ihr Anteil liegt bei nur elf Prozent.