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Dresdner Tourismusverband mit Entwicklung unzufrieden

22.02.2017 von

Trotz eines Zuwachses bei den Gästen und einem nur leichten Rückgang bei den Übernachtungen im vergangenen Jahr sieht der Tourismusverband Dresden keinen Grund für Entwarnung. Bereits 2015 hätten die Übernachtungszahlen auf einem unbefriedigenden Niveau gelegen, sagte Verbandschef Johannes Lohmeyer am Mittwoch.

Laut Zahlen des Statistischen Landesamtes kamen im vergangenen Jahr knapp 2,1 Millionen Gäste in die Stadt - ein Plus von 0,5 Prozent zum Vorjahr. Die Übernachtungen gingen hingegen um 0,8 Prozent auf gut 4 273 000 zurück.

«Dass man dieses Niveau 2016 gerade so halten konnte, lag an den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit und am gut frequentierten vierten Adventswochenende - das wir 2017 nicht haben werden», sagte Lohmeyer. Ansonsten wäre das schlechte 2015er-Ergebnis noch «deutlich untertroffen» worden.

Lohmeyer zufolge leidet der Tourismus «an der desaströsen Bettensteuer und dem chronisch unterfinanzierten Stadtmarketing». Hier müsse Dresden zumindest auf das Niveau vergleichbarer Destinationen gebracht werden.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Arno Burgi

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