In der digitalen Welt von heute ist Deutschland ein Land, das sich durch seinen hohen Datenverkehr auszeichnet. Mit 122 Milliarden Gigabyte im Jahr 2021 könnte man sagen, dass die Deutschen im wahrsten Sinne des Wortes "datenverrückt" sind. Aber wussten Sie, dass ein erheblicher Teil dieses Datenverkehrs auf eine eher pikante Art von Inhalten zurückzuführen ist? Ja, Sie haben richtig geraten: Pornografie.
Laut Statistiken macht pornografischer Inhalt etwa 12,5 Prozent des gesamten Datenverkehrs in Deutschland aus. Das sind etwa 15,25 Milliarden Gigabyte, die für "Erwachsenenunterhaltung" reserviert sind. Um das in die richtige Perspektive zu setzen: Das ist genug Daten, um jeden Einwohner Deutschlands mit mehr als 180 Gigabyte an pornografischen Inhalten zu versorgen. Das ist eine Menge "Erwachsenenunterhaltung"!
Aber all dieser Datenverkehr hat natürlich auch seinen Preis, und zwar in Form von Energieverbrauch. Unter der Annahme, dass der Energieverbrauch für das Herunterladen von 1 GB Daten zwischen 0,1 und 10 kWh liegt, liegt der Energieverbrauch für den Transfer von pornografischen Inhalten in Deutschland zwischen 1,525 Milliarden und 152,5 Milliarden kWh pro Jahr. Das ist genug Energie, um eine kleine Stadt für ein ganzes Jahr mit Strom zu versorgen!
PS: Wenn alle in Deutschland auf Pornos verzichten, muss weder mehr Energie erzeugt, noch die Netze ausgebaut werden 😒
Quellen:
- Durchschnittliches Datenvolumen pro stationärem Breitbandanschluss und Monat in Deutschland von 2001 bis 2022
- Die Story im Ersten: Pornoland Deutschland
- So viel Energie verbraucht das Internet
- WIE VIEL ENERGIE UND CO₂ VERURSACHT DAS INTERNET WIRKLICH?
- Wärmepumpe Stromverbrauch: so hoch sind die Stromkosten