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Trickbetrug in Dresden-Striesen: 93‑Jährige verliert 40.000 Euro

Fordern Unbekannte - auch wenn sie sich als Polizisten ausgeben - die Herausgabe großer Geldsummen, ist Misstrauen angebracht. Foto: pixabay moerschy
Fordern Unbekannte - auch wenn sie sich als Polizisten ausgeben - die Herausgabe großer Geldsummen, ist Misstrauen angebracht. Foto: pixabay moerschy

Eine 93‑jährige Frau in Dresden-Striesen wurde Opfer eines betrügerischen Anrufs. Betrüger gaben sich als Polizei aus und entlockten ihr 40.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

In Dresden-Striesen ist am Dienstag eine 93‑jährige Frau Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden. Unbekannte meldeten sich bei ihr und gaben sich glaubhaft als Polizeibeamte aus. Sie behaupteten, die Seniorin vor einem angeblich bevorstehenden Überfall schützen zu müssen. Unter diesem Vorwand übergab die Frau schließlich 40.000 Euro in einem Briefumschlag an eine angebliche Polizistin. Erst später wurde der Betrug bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Damit solche Fälle gar nicht erst entstehen, lohnt es sich, bei unerwarteten Anrufen besonders aufmerksam zu sein. Niemand muss am Telefon sofort Entscheidungen treffen oder Geld herausgeben. Ein kurzer Austausch mit Angehörigen oder vertrauten Personen kann helfen, Situationen besser einzuschätzen. Grundsätzlich gilt: Geld oder Wertsachen sollten niemals an fremde Personen übergeben werden – auch nicht, wenn sie sich als Amtspersonen ausgeben. Ebenso sollten persönliche Daten, Kontoinformationen oder TAN‑Nummern am Telefon oder online nicht weitergegeben werden. Wer Zweifel hat oder sich unsicher fühlt, sollte direkt die Polizei kontaktieren und den Vorfall prüfen lassen.


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