Ein 86-jähriger Mann aus Dresden-Johannstadt ist Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden – und verlor dabei 30.000 Euro in bar.
Was passierte?
Am 25. Februar 2026 riefen Unbekannte den Senior an und gaben sich als Polizisten aus. Sie behaupteten, seine Tochter habe einen schweren Unfall verursacht. Um eine Inhaftierung zu verhindern, müsse er sofort 20.000 Euro zahlen. Der Mann glaubte den Anrufern – und übergab das Geld an einen Abholer.
Doch damit war es nicht vorbei: Kurz darauf meldeten sich die Täter erneut. Diesmal lautete die Geschichte, die Tochter sei schwer erkrankt und benötige dringend 10.000 Euro für eine Behandlung. Auch diese Summe übergab der 86-Jährige.
Weitere Betrugsversuche gescheitert
Die Täter versuchten ihr Glück auch in anderen Dresdner Stadtteilen – in Plauen und Striesen. Dort durchschauten die Angerufenen die Masche jedoch rechtzeitig und übergaben kein Geld.
So schützen Sie sich: Die Polizei Dresden rät, bei solchen Anrufen konsequent Folgendes zu beachten: Niemals unter Druck setzen lassen. Im Zweifel sofort Angehörige oder Vertrauenspersonen informieren. Kein Geld an Unbekannte übergeben oder auf unbekannte Konten überweisen. Keine persönlichen Daten, Kontoinformationen oder TANs am Telefon nennen. Echte Polizisten weisen sich aus und stellen Quittungen aus – Geldübergaben ohne Beleg sind ein sicheres Warnsignal. Bei Verdacht sofort die Polizei rufen.