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Mit 1,8 Millionen Euro: Diese Projekte förderte die Stadt Dresden 2025 in Stadtbezirken und Ortschaften

Dank der Förderung der Stadt in neuem Glanz wiedereröffnet: die Skatehalle auf der Lohrmannstraße. Screenshot: Dresden rollt/Sebastian Linda - https://www.youtube.com/watch?v=Jo6eMOn6EzU
Dank der Förderung der Stadt in neuem Glanz wiedereröffnet: die Skatehalle auf der Lohrmannstraße. Screenshot: Dresden rollt/Sebastian Linda - https://www.youtube.com/watch?v=Jo6eMOn6EzU

Mit 1,8 Millionen Euro wurden 2025 über 450 Initiativen in Dresden unterstützt. Kulturelle, soziale und infrastrukturelle Projekte stärken das bürgerschaftliche Engagement nachhaltig.

Die Stadt Dresden hat im Jahr 2025 mit einem beeindruckenden Fördervolumen das gesellschaftliche Leben in allen Stadtteilen nachhaltig gestärkt. Insgesamt flossen 1,8 Millionen Euro allein in die Stadtbezirke, womit über 450 vielfältige Initiativen realisiert werden konnten. Zusammen mit rund 150 geförderten Projekten in den Ortschaften zeigt sich ein lebendiges Bild bürgerschaftlichen Engagements.

Breites Spektrum an geförderten Initiativen

Die Bandbreite der unterstützten Vorhaben war beeindruckend und reichte von kulturellen Veranstaltungen über soziale Projekte bis hin zu infrastrukturellen Verbesserungen. Antragsteller waren dabei ebenso vielfältig wie die Projekte selbst: Privatpersonen, eingetragene Vereine und verschiedene gesellschaftliche Akteure konnten ihre Ideen zur Verbesserung des Stadtlebens verwirklichen.

Ein besonderes Highlight war die Eröffnung der neuen Skatehalle Dresden rollt! an der Lohrmannstraße in Reick im Stadtbezirk Prohlis. Die moderne Freizeiteinrichtung bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen attraktiven Treffpunkt für Sport und Gemeinschaft.

Im kulturellen Bereich setzte die Jüdische Kultusgemeinde Dresden gemeinsam mit dem Stadtmuseum ein bedeutendes Zeichen: Das Projekt "Die ewige Schrift – Eine Tora für Dresden" im Stadtbezirk Altstadt würdigt das jüdische Erbe der Stadt und macht es für Besucher erlebbar.

Soziale Projekte für mehr Teilhabe

Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen sozialen Initiativen, die Menschen zusammenbringen und Perspektiven eröffnen. Das Job Café Pieschen unterstützt junge Menschen bis 26 Jahre mit Jobvermittlung, Bewerbungshilfe und schafft gleichzeitig einen Ort des sozialen Miteinanders. Solche niedrigschwelligen Angebote sind wichtige Bausteine für die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt.

Im Stadtbezirk Plauen begeisterte das Projekt "Gemeinsam in Plauen - Auszeit vor der Haustür" mit Stadtteilabenteuern für Jung und Alt. Diese generationsübergreifenden Aktivitäten stärken den Zusammenhalt in der Nachbarschaft und machen das unmittelbare Wohnumfeld erlebbar.

Kultur und Gemeinschaft im Fokus

Die Freiwillige Feuerwehr Klotzsche feierte ihr 130-jähriges Bestehen mit einem Festwochenende, das die lange Tradition ehrenamtlichen Engagements in Dresden würdigte. Solche Jubiläen sind wichtige Anlässe, um das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Ortsteilen zu stärken.

Künstlerisch wurde es im Stadtbezirk Blasewitz: Durch die kreative Gestaltung von Verteilerkästen im Rahmen des Urban-Art-Projekts wurde das Ortsbild verschönert und gleichzeitig jungen Künstlern eine Plattform geboten.

Ein besonderes Beispiel für innovative Kulturförderung war der Klubkultur Sommer 2025 im Stadtbezirk Neustadt. Durch Querfinanzierung konnten zahlreiche Konzerte und Partys in den Dresdner Szeneclubs mit reduzierten oder kostenlosen Eintrittspreisen angeboten werden. Dies füllte nicht nur die Tanzflächen, sondern entzerrte auch die öffentlichen Plätze und Straßen im beliebten Ausgehviertel.

Demokratiebildung und Toleranz

Am Gymnasium Cotta fanden Projekttage statt, bei denen Jugendlichen in Workshops wichtige gesellschaftliche Werte vermittelt wurden. Themen wie Demokratie, Verantwortung, Diskriminierung und Toleranz standen im Mittelpunkt dieser bildungspolitisch wertvollen Initiative.

Engagement in den Ortschaften

Auch in den Dresdner Ortschaften zeigten Bürgerinnen und Bürger großes Engagement für ihre Gemeinschaft. Rund 150 Anträge wurden bewilligt, darunter bedeutende Infrastrukturprojekte. Ein herausragendes Beispiel ist der Bau einer behindertengerechten öffentlichen Toilette in der Kulturscheune Eschdorf, für den der Ortschaftsrat Schönfeld-Weißig mehr als 80.000 Euro bewilligte. Solche barrierefreien Einrichtungen sind essentiell für die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben.

Ausblick auf 2026 mit eingeschränktem Budget

Für das laufende Jahr 2026 müssen die Stadtbezirksämter aufgrund der haushaltsrechtlichen Sperre mit Einschränkungen rechnen. Den Stadtbezirken stehen lediglich 50 Prozent des ursprünglich geplanten Budgets zur Verfügung. In den Ortschaften stehen mindestens 50 Prozent des geplanten Budgets beziehungsweise die Mittel laut Eingemeindungsverträgen bereit.

Trotz dieser finanziellen Beschränkungen betont die Stadtverwaltung, dass wichtige Anliegen der Stadtgesellschaft weiterhin unterstützt werden. Die Planungssicherheit für künftige gemeinnützige Projekte soll gewährleistet bleiben, auch wenn Antragsteller mit längeren Bearbeitungszeiten und einer strengeren Priorisierung rechnen müssen.

Interessierte Vereine, Initiativen und Privatpersonen, die Projekte für ihr Quartier planen, finden alle Informationen zu Fördermöglichkeiten und Antragsverfahren online unter www.dresden.de/stadtbezirke für die Stadtbezirke sowie unter www.dresden.de/ortschaften für die Ortschaften. Dort sind auch Ansprechpartner und Fristen für Anträge aufgeführt.

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