Die Landeshauptstadt Dresden hat zum Jahreswechsel einen wichtigen Schritt in Richtung „inklusive Lösung“ vollzogen. Als eine von vier bundesweiten Modellkommunen im Projekt zur Umsetzung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes wurden die Verwaltungsstrukturen der Eingliederungshilfe neu geordnet. Ziel war es, Hilfen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung künftig vollständig im Jugendamt zu bündeln – und dieses Ziel ist nun erreicht.
Mit der im Dezember 2025 unterzeichneten Organisationsverfügung hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert festgelegt: Das Jugendamt ist ab sofort für alle Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche zuständig. Das Sozialamt konzentriert sich künftig ausschließlich auf Leistungen für erwachsene Menschen mit Behinderung.
Im Zuge der Umstellung wurden rund 2.800 laufende Fälle in das Jugendamt überführt. Auch viele der bisher zuständigen Fachkräfte sind dorthin gewechselt. In den vergangenen Wochen wurden Arbeitsabläufe angepasst, Teams neu strukturiert und die Mitarbeitenden an ihre neuen Standorte umgesetzt.