Dresden-Blasewitz. Der Blasewitz-Grunaer Landgraben (BGL) soll grüner, lebendiger und ökologisch wertvoller werden: Die Landesdirektion Sachsen hat der Stadt Dresden rund 657.000 Euro Fördermittel für die naturnahe Umgestaltung des Gewässers bewilligt. Die Bauarbeiten im Stadtteil Blasewitz könnten noch 2025 starten und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
Im ersten Bauabschnitt soll auf gut 240 Metern zwischen Schandauer Straße und Kipsdorfer Straße das Bachbett verbreitert und Uferbefestigungen zurück gebaut, flachere Uferzonen und ein natürlicherer Verlauf angelegt werden. Ziel ist es, die Artenvielfalt zu fördern und den Landgraben als Erholungsraum für Menschen und Tiere aufzuwerten. So ist auf dem gut 95 Meter breiten Abschnitt zwischen Schandauer und Glashütter Straße auch der von vielen Anwohnern gewünschte Bau eines neuen Spielplatzes geplant.
An dieser Stelle soll im Zuge der Renaturierung ein Spielplatz entstehen. Foto: CdH
„Viele Blasewitzer kennen den Landgraben als eher unscheinbares Gewässer. Durch die Umgestaltung entstehen neue Lebensräume für Fische, Insekten und Pflanzen – und ein Naturraum, der zum Verweilen einlädt“, sagte Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen.
Der Plan zeigt, wie die Uferzone verflacht werden soll. Der grüne Streifen in der Mitte zeigt die Planung für den Bereich zwischen Schandauer und Glashütter Straße, rechts ist die Planung für den Abschnitt bis zur Kippsdorfer Straße zu sehen. Foto: CdH
Der bislang erste renaturierte Teil des Blasewitz-Grunaer Landgrabens zwischen Heinrich-Schütz-Straße und Draesekestraße. Foto: CdH